"Maskin und Bessen unterscheiden in dem Aufsatz zwischen statischen und dynamischen Wirtschaftssektoren. Die Computerindustrie und insbesondere die Software-Entwicklung zählten sie zu letzteren, da diese von zahlreichen raschen, quasi einander die Hand gebenden Innovationen geprägt seien. In solchen Märkten zeige sich deutlich, dass Entwicklungen aufeinander aufbauen und findige Geister verschiedene Wege für das Erreichen eines Ziels einschlagen könnten. "In einer dynamischen Welt dürften Firmen genügend Anreize zur Innovation ohne Patente haben und Patente dürften ergänzende Innovation verhindern", hielten die Wissenschaftler fest. Der weit verbreitete Reflex, immer nur nach stärkeren Schutzrechten zu rufen, sei daher falsch. Krude Imitationen müssten zwar rechtlich verhindert werden, Entwicklern aber nicht das Potenzial zu wertvollen Beiträgen genommen werden. Daher sei die geeignete Schutzform für Software nach wie vor das Urheberrecht beziehungsweise das Copyright, das sich in den vergangenen Jahren selbst auch weiterentwickelt habe."
by
solon
2007-10-17 14:18
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